Architektur mobil – auf Knopfdruck unter freiem Himmel

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mobile architektur
Architekt: G. Stoeckmann

Ein Geheimtipp!? – Nein, dass ist das Haus „Living Room“ mit seiner ungewöhnlichen Architektur ganz bestimmt nicht mehr. Trotzdem lohnte es sich für mich, auf dem Weg nach Hanau mal einen kleinen Abstecher ins hessische Gelnhausen zu machen. In dem romantischen Städtchen, welches sonst von mittelalterlichen Fachwerkfassaden geprägt ist, wirkt die Architektur von -Living Room- auf den ersten Blick eher „aufmüpfig“ und „unfügsam“. Das Haus selbst versteht sich mehr als Gesamtkunstwerk denn als bloßer Wohnraum. Hinter der hellen modernen Aluminiumfassade mit dem strengen Fensterraster und Versen von Thomas Kling verbirgt sich ein kleines Raumwunder mit vielerlei technischer Raffinesse, welches geschickt Innen- und Außenraum verbindet. Per Knopfdruck fährt beispielsweise der Schlafbereich in der oberen Etage wie eine Schublade heraus und gibt den Blick gen Himmel frei. Wie das funktioniert und wo die Kaffeemaschine verschwindet, wenn sie gerade nicht gebraucht wird – erklärt der Hausherr und Architekt Götz Stoeckmann in einem kleinen Film der Deutschen Welle.

Übrigens: Wer mehr Hausportraits und sozusagen wahrgewordene Wohnträume sehen will, dem kann ich den Video-Podcast „Euromaxx ambiente“ auf www.dw.de empfehlen.


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